Emotionale Intelligenz lernen – die 10 besten Methoden

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Emotionale Intelligenz

Wie kann man emotionale Intelligenz lernen?

In diesem Artikel stelle ich Ihnen die 10 besten Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer emotionalen Intelligenz vor. In meiner Auswahl habe ich mich auf die Vorgehensweisen konzentriert, die Ihre emotionale Intelligenz dauerhaft steigern und die Ihnen einen wirklichen Nutzen bieten. Dies sind die 10 besten Möglichkeiten, emotionale Intelligenz zu lernen:

Selbsterkenntnis verbessern:

  • Selbst- und Fremdbild
  • Eigene Gefühle dokumentieren

Empathie lernen:

  • Situationen mit den Beteiligten durchsprechen
  • Situationen mit sozial intelligenten Freunden durchsprechen
  • Bewusstes Beobachten
  • Berufswahl, die Empathie entwickelt

Emotionale Intelligenz lernen (Selbsterkenntnis und Empathie):

  • Selbsthilfebücher
  • Coachings und Seminare
  • Meditation
  • Persönlichkeitsmodelle

Selbsterkenntnis verbessern

Selbst- und Fremdbild

Von allen hier vorgestellten Übungen sicherlich diejenige, die am wenigsten Zeit erfordert. Setzen Sie sich einfach mit ein paar Ihnen nahestehenden Personen zusammen und gehen Sie Teilnehmer für Teilnehmer durch. Jeder schreibt über jeden (auch sich selbst) mindestens 3 Stärken und mindestens 3 Verbesserungsbereiche auf. Anschließend diskutieren Sie Ihre Einschätzungen. Im besten Fall haben Ihre Übungspartner andere Stärken bzw. Schwächen aufgeschrieben. Dann können Sie etwas Neues über sich lernen.

Zeitaufwand: gering
Schwierigkeitsgrad: gering
Verbesserung emotionale Intelligenz: eher gering

Eigene Gefühle dokumentieren

Ihre eigenen Gefühle zu dokumentieren, z.B. in Form von einem Tagebuch, kann Ihnen helfen, Ihre eigenen Entscheidungen sowie Denk- und Verhaltensmuster mit etwas Abstand zu betrachten. Vor allem, wenn Sie besonders impulsiv oder emotional agieren, haben Sie so die Chance, den langfristigen Trend in Ihrem Leben hinter den kurzfristigen Gefühlen zu sehen.

Zeitaufwand: mittel
Schwierigkeitsgrad: gering
Verbesserung emotionale Intelligenz: mittel

Empathie lernen

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Situationen mit den Beteiligten durchsprechen

Nicht immer ist man sich seines Verhaltens bewusst. Dies gilt insbesondere für stark emotional geladene Situationen, wie beispielsweise ein Streitgespräch. Wenn die Kommunikation in einer solchen Situation missglückt, weiß man häufig nicht, woran es gelegen hat. Sind meine Erwartungen zu hoch? Oder habe ich vielleicht einfach nur ein Wort verwendet, das beim anderen Ablehnung hervorruft? Sprechen Sie die Situation mit den Beteiligten durch, nachdem die Ursache für den Konflikt gelöst wurde. Wichtig: sprechen Sie über das Gespräch (Meta-Kommunikation). Vermeiden Sie, inhaltliche Punkte erneut zu diskutieren.

Zeitaufwand: gering
Schwierigkeitsgrad: mittel
Verbesserung emotionale Intelligenz: mittel

Situationen mit sozial intelligenten Freunden durchsprechen

Bei dieser Übung nutzen Sie die emotionale Intelligenz Ihrer Freunde oder Ihres Partners. Am besten wählen Sie bewusst vorab eine geeignete Situation aus (z.B. eine Verhandlungssituation). In dieser Situation sollten Sie sich aufs Beobachten konzentrieren und auch in der anschließenden Situationsanalyse sollten Sie sich zurückhalten. Sie müssen versuchen, Ihren Bekannten ans Reden zu bekommen. Dies erreichen Sie am ehesten durch gezieltes Nachfragen.

Der schwierigste Teil ist, dass Sie Ihren Freund dazu bringen müssen, seine mitunter intuitiven Einschätzungen für sie nachvollziehbar und reproduzierbar zu machen. Dies können Sie nur erreichen, wenn Ihr Übungspartner seine Einschätzungen an objektiv beobachtbaren Fakten festmachen kann (z.B. an bestimmten Äußerungen oder Gesten).

Zeitaufwand: eher gering
Schwierigkeitsgrad: variabel (je nachdem, wie bewusst die Einschätzungen bei Ihrem Trainingspartner ablaufen)
Verbesserung emotionale Intelligenz: eher hoch

Bewusstes Beobachten

Dies ist keine Übung, sondern eine Einstellung. Statt sich wie immer in der sozialen Interaktion treiben zu lassen, sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, die Menschen zu beobachten. Schaut Ihnen Ihr Gegenüber in die Augen oder guckt er weg, wenn Sie etwas erzählen? Jemand kann seine Geschichte nicht zu Ende führen, weil er unterbrochen wird. Wie reagiert er? Sagt er etwas oder wird seine Enttäuschung nur sehr subtil geäußert? Am besten nehmen Sie sich Woche für Woche einen anderen Bereich vor: Körpersprache, Stimme, Mimik, etc.

Zeitaufwand: sehr gering
Schwierigkeitsgrad: hoch
Verbesserung emotionale Intelligenz: eher hoch

Berufswahl, die Empathie entwickelt

Für die meisten Menschen geht die Empfehlung, ihre Berufswahl danach auszurichten, wo sie am besten emotionale Intelligenz lernen können, zu weit. Sollten Sie jedoch zu dem Ergebnis kommen, dass Sie bereit sind, 1 oder 2 Jahre in die Entwicklung dieser entscheidenden Fähigkeit investieren zu wollen, so ist eine geeignete Berufswahl sicherlich eine der besten Möglichkeiten, Ihre emotionale Intelligenz zu trainieren.

Es gibt einige Berufe, die Ihre Empathie verbessern. Am besten geeignet sind Tätigkeiten, bei denen Sie sich immer wieder neu auf fremde Menschen einstellen müssen und in die Sie relativ problemlos ein- und aussteigen können. Besonders passend ist z.B. eine Tätigkeit im Vertrieb.

Zeitaufwand: sehr hoch
Schwierigkeitsgrad: eher gering
Verbesserung emotionale Intelligenz: hoch

Emotionale Intelligenz lernen (Selbsterkenntnis UND Empathie)

Selbsthilfebücher

Es gibt viele Bücher, die Ihnen helfen können, emotionale Intelligenz zu lernen. Machen Sie sich vor dem Kauf des Buchs bereits klar, was Sie wollen. Suchen Sie eher grundsätzliche Denkanstöße oder wollen Sie konkrete Übungen kennenlernen? Das Web 2.0 wird Ihnen helfen, das für Sie persönlich passende Buch zu finden.

Zeitaufwand: mittel
Schwierigkeitsgrad: variabel (je nachdem, wie intensiv Sie sich mit der Materie beschäftigen)
Verbesserung emotionale Intelligenz: variabel (je nachdem, wie intensiv Sie sich mit der Materie beschäftigen)

Coachings und Seminare

Coachings und Seminare sind eine gute Möglichkeit, seine emotionale Intelligenz mit einem überschaubaren Zeitaufwand zu verbessern. In konventionellen Empathie-Seminaren werden in der Regel viele Übungen durchgeführt, die Sie so auch in den entsprechenden Büchern nachlesen können.

Der große Vorteil eines Seminars liegt jedoch in der besonderen Lernumgebung. Es handelt sich um ein „Verhaltenslabor“, in dem Fehler keine negativen Auswirkungen haben. Sie können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Sie haben im Normalfall einen erfahrenen und kompetenten Trainer an Ihrer Seite, der Ihnen hilfreiche Tipps geben kann, die Sie sich sonst erst selbst erarbeiten müssten.

Zeitaufwand: mittel
Schwierigkeitsgrad: eher gering
Verbesserung emotionale Intelligenz: eher hoch

Meditation

Die Meditation ist eine der ältesten Mentaltechniken der Welt. Durch Meditation können Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit zu lenken, Gedanken loszulassen und Gefühle besser wahrzunehmen. Ich persönlich würde die Meditation vor allem als Methode zur Steigerung der Selbsterkenntnis einordnen, aber welche Veränderungen Sie erreichen, hängt vor allem von der gewählten Meditationstechnik ab. Für die Metta-Meditation wurde beispielsweise bewiesen, dass sie nach bereits 1 Woche zu einem messbaren Anstieg der Empathie führt. Die Anapana-Meditation hingegen ist geeignet, um Konzentration und Gelassenheit zu fördern. Wenn Sie möchten, können Sie sich hier ausführlicher über Meditation informieren.

Zeitaufwand: mittel
Schwierigkeitsgrad: mittel
Verbesserung emotionale Intelligenz: eher hoch

Persönlichkeitsmodelle

Es gibt viele Persönlichkeitsmodelle. Jedes hat eigene Vor- und Nachteile. Wenn Sie Ihre emotionale Intelligenz mit einem Persönlichkeitsmodell verbessern möchten, sollte dieses mehrere Kriterien erfüllen. Es sollte nicht zu kompliziert sein, damit es sich mit einem vertretbaren Zeitaufwand lernen lässt und damit Sie es auch möglichst ohne großes Nachdenken im Alltag einsetzen können. Es darf aber auch nicht zu simpel sein, damit Sie unterschiedliche Charaktere auch tatsächlich erkennen können, statt sie in zu eng definierte Schubladen eines Persönlichkeitsmodells “pressen” zu müssen. Letztlich müssen Sie selbst entscheiden, was Sie sich genau von einem Persönlichkeitsmodell erhoffen. Dieser Vergleich von 6 Persönlichkeitsmodellen kann Ihnen dabei vielleicht behilflich sein.

Meiner Meinung nach ist das Humm-Wadsworth-Persönlichkeitsmodell am besten zum Training von Empathie und emotionaler Intelligenz geeignet. Wenn Sie dieses Persönlichkeitsmodell wirklich erlernen möchten, sollten Sie eines unserer Seminare besuchen. Mit unserem Ebook und dem Emailkurs (beides kostenlos) können Sie aber bereits viel darüber erfahren und in Ihrem Alltag einsetzen.

Zeitaufwand: variabel (je nach Modell)
Schwierigkeitsgrad: eher gering
Verbesserung emotionale Intelligenz: variabel (je nach Modell)

{ 10 Kommentare… add one }

  • Julia 21. November 2014, 13:19

    Hallo Carlo,

    vielen Dank noch mal für das Seminar letztes Wochenende, ich habe wirklich einiges lernen können! Wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du auch gesagt, dass man seine Emotionale Intelligenz durch Meditation und Spiegeln erhöhen kann, oder? Gibt es einen Grund, warum Du die beiden Ansätze hier nicht erläuterst?

    Naja, auf jeden Fall Glückwunsch zur Webseite, hier gibt’s ja wirklich jede Menge Infos :-)

    Lieben Gruß

    Julia

    Reply
  • Carlo Düllings 25. November 2014, 15:05

    Hallo Julia,

    Danke für Deinen netten Kommentar und ja, Du erinnerst Dich richtig: auch Meditation und Spiegeln helfen, wenn man seine Emotionale Intelligenz steigern möchte.

    Das Spiegeln ist hilfreich, aber eher ein „Empathie-Trick“, der einem manchmal einen besseren Zugang verschafft, der manchmal aber auch falsch angewendet wird und dann sogar zu einem negativen Ergebnis führen kann. Die Technik wird dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) zugeordnet. Dort gibt es auch weitere hilfreiche Methoden, z.B. das Ankern. Letztlich existieren aber einige solcher Techniken, u.a. die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) oder die Emotionserkennung im Gesicht (nach Paul Ekman). All diese Ansätze sollte man in den angesprochenen Büchern und Seminaren vertiefen, da sie zu weitreichend sind, als das man sie hier in einem kurzen Absatz sinnvoll beschreiben könnte.

    Die Meditation hingegen ist meiner Meinung nach besser geeignet, um im Selbstversuch ausprobiert zu werden. Da ich sie im nächsten Artikel bereits ausführlich beschrieben habe, hatte ich damals ehrlich gesagt gar nicht darüber nachgedacht, mich auch hier dazu zu äußern. Aber Du hast natürlich recht, dass es sinnvoll ist, die Meditation auch hier anzusprechen. Das habe ich jetzt nachgeholt. Danke für Dein Feedback.

    Viele Grüße

    Carlo

    Reply
  • Jacqueline Voss 2. August 2015, 01:59

    Tolle Info

    Reply
  • Carlo Düllings 2. August 2015, 14:57

    Danke. Schön, dass es Ihnen gefällt.

    Reply
  • Rieke 2. August 2015, 20:53

    Schönes Infomaterial! Ich frage mich dennoch, ob man Empathie erlernen kann, wenn die Voraussetzungen sehr schlecht sind bzw. kein bisschen Empathie vorhanden ist… Habe mir einen “Stein” als Partner gesucht und bin dementsprechend hilflos!

    Reply
  • Carlo Düllings 2. August 2015, 21:26

    Ja, man kann Empathie auf jeden Fall lernen! Zumindest für die Meditation ist dies sogar wissenschaftlich bewiesen. Die entsprechenden Studien habe ich in diesem Artikel hier verlinkt: http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl

    Man kann also. Die Frage ist aber auch, ob man will. Sicher hat jeder schon einmal versucht, sich zu verändern (z.B. mit dem Rauchen aufhören, öfter Sport machen, mehr Zeit mit der Familie verbringen, mehr Bücher lesen, die einen weiterbringen etc.) und dabei die Erfahrung gemacht, wie schwer das sein kann. Und dass, obwohl man „nur“ sich selbst ändern muss. Wenn Du versuchst, Deinen Partner zu verändern, wird dies natürlich noch viel schwerer.

    Oder aus Sicht Deines Partners: sich für sich selbst zu verändern, wo es sein eigener Wille ist und wo er einen Nutzen sieht, kostet ja schon viel Energie. Warum sollte er diese dann für eine Veränderung aufwenden, die nicht er, sondern die Du möchtest und wo Du vielleicht einen Nutzen siehst, aber er nicht? Dieses Grundproblem ist tatsächlich sogar ein typischer Empathie-Fehler, den ich in diesem Artikel beschrieben habe: http://www.empathie-lernen.de/empathie-fehler (Fehler Nummer 2)

    Um mit diesem Problem umzugehen gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Die eine, die ich auch in dem Empathie-Fehler-Artikel beschrieben habe ist, dass Du Dich noch stärker auf Deinen Partner einstellst. Du musst Dich fragen, was Du möchtest und Dir dann überlegen, wie Du das Deinem Partner klarmachen kannst. Vielleicht musst Du ihm direkter sagen, was Du von ihm willst. Wenn er Dich manchmal mit seinen Äußerungen verletzt, musst Du die Grenze ziehen und sagen „so lasse ich nicht mit mir reden, die Diskussion ist beendet“. Was konkret zu tun ist, hängt von Deinen Zielen sowie seinen Kommunikations- und Denkmustern ab, auf die Du Dich (noch) besser einstellen kannst, damit Du eher erreichst, was Du Dir wünschst.

    Die zweie Möglichkeit ist, dass Du ihm aufzeigst, welchen Nutzen er von einer höheren Empathie hätte. Hätte er gerne weniger Streit? Möchte er mehr Anerkennung von seinem Chef? Will er, dass die anderen endlich mal machen, was er sagt? Möchte er nicht mehr so leicht manipulierbar sein? Was auch immer ihn motivieren könnte, sich mit Emotionaler Intelligenz zu beschäftigen, kannst Du ansprechen und ihm dann, wenn er den Nutzen erkannt hat, weitere Infos zukommen lassen, z.B. einen Link zu meiner Webseite =)

    Hoffe, dass hilft.

    Reply
  • Jacqueline Voss 3. August 2015, 05:12

    Könnt ihr helfen? Wie ihr seht, dauert mir das Durchlesen alles zu lange. Ich bin im Netz auf verschiedenen Sprachen unterwegs, um anderen Menschen zu helfen. LG Jacqueline

    Reply
  • Carlo Düllings 3. August 2015, 11:53

    Klar kann ich helfen! Das ist mein Job. Wenn Dir das Lesen zu lange dauert, ist ein Coaching (http://www.empathie-lernen.de/coaching) vielleicht was für Dich? Da könnten wir in 1-2 Stunden ganz konkret die Dinge besprechen, die Dich persönlich interessieren und beschäftigen, so dass Du keine “überflüssigen” Informationen lesen brauchst.

    Reply
  • Martin Neumann 17. November 2015, 22:46

    Moin Carlo,

    und Grüße auch an alle anderen Kursteilnehmer vom letzen Wochenende in Bremen.
    Mein Feedback vom Wochenende: Es hat sich gelohnt und hat vor allem auch Spaß gemacht. Auch wenn der theoretisch geplante Zeitplan dabei gelegentlich mal einen anderen Ablauf bekommen hat. :)).

    Mein Tipp nach dem letzten Wochenendseminar: Das neue gleich ausprobieren und Freunde und Familienmitglieder bitten, Dich aus ihrer Sicht einzuschätzen und natürlich sie auch einschätzen zu dürfen. Ich kann gar nicht anders. Das läuft wie Kopfkino ab: heute morgen ein silberner PKW vor mir Modell Toyota (Subaru (?) SUV schleicht allerdings mit exakt 50 km/h vor mir auf der Landstraße (sch… Normal geht mir durch den Kopf) Oder doch nicht? Sicherlich tue ich ihm unrecht. Mir fallen plötzlich Kleinigkeiten auf… zu Kollegen, Freunden, etc.

    Macht einfach Spaß. Geht Euch hoffentlich auch so.

    Beste Grüße

    Martin Neumann

    Reply
  • Carlo Düllings 18. November 2015, 14:52

    Hallo Martin,

    schön zu hören, dass Du das Wissen sofort einsetzt! So hast Du die besten Chancen, dauerhaft von dem Seminar zu profitieren. Wenn Du Dir ein bisschen Neugier erhältst und vor allem in den kommenden Tagen und Wochen am Ball bleibst, wird die Anwendung des Humm zu einer halbautomatischen, vor allem aber auch mühelosen Gewohnheit werden! Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg =)

    Ein Normal würde auf einer Landstraße in der Regel übrigens 100 km/h fahren. Halt das, was erlaubt ist – wer nur halb so schnell fährt, fällt letztlich auch unangenehm auf, was Normals ja um jeden Preis vermeiden wollen. Vielleicht war es ein übervorsichtiger Doublechecker oder ein verträumt in die Ferne blickender Artist. Vielleicht auch ein Mover, der während der Fahrt gerade gleichzeitig SMS schreibt, ein neues Lied im Radio einstellt und in seinem Chaos nach irgendetwas sucht. Wer weiß schon so genau, warum nur 50 km/h gefahren wurde.

    Es ist aber gut, dass Du versuchst, auch solche Kleinigkeiten einzuordnen, denn sie verraten Dir viel über Dein Gegenüber. Wie das Beispiel zeigt, braucht man auch immer mehrere „Datenpunkte“, um einen Typen zuverlässig identifizieren zu können. Insofern also sehr wichtig, eben auch auf Kleinigkeiten zu achten.

    Freut mich, dass Dir das Seminar so viel gebracht hat!

    Viele Grüße

    Carlo

    Reply

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